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Bereich: Genese und Gestaltung von Innovativität Status: abgeschlossen
E-government for LOw Socio-economic sTatus groups (ELOST)

Projektleitung Dr. Hans-Liudger Dienel
Projektmitarbeiter Nicolas de Abreu Pereira
Laufzeit 1.1.2006-31.12.2007
Förderer EU Kommission, IST Programm. Specific support action (FP6-2004-IST-4)
Projektpartner TAU-ICTAF (Israel)
ICCR (Österreich)
CIR (Frankreich)
IMI (Bulgarien)
nexus (Deutschland)
UTA (Finland)

Informations- und Kommunikationstechnologien bieten Regierungen und Verwaltungen neue Möglichkeiten schneller und besser mit den Bürgern zu kommunizieren. Viele Regierungen unternehmen große und aufwändige Aktivitäten sogenannte eGovernment-Dienste zu entwickeln. Die Benutzung solcher Dienste ist allerdings nach wie vor freiwillig. Die Bereitschaft der Bürger am eGovernment teilzunehmen ist also ein bedeutender Aspekt für seinen Erfolg. Die Benutzung solcher Internet-Dienste ist abhängig von Faktoren wie einfacher Handhabung, entsprechender Fähigkeiten und Fertigkeiten der Nutzer, Zugänglichkeit der Angebote sowie von der Beteiligung der Bürger.
In den meisten Ländern gibt es diverse benachteiligte Gruppen, die sich tendenziell nicht beteiligen können oder wollen. Dazu gehören häufig Senioren, Behinderte, Immigranten und sozial schwache Gruppen. Da vor allem die sog. sozial Schwachen keine Computer, bzw. keinen Internetzugang haben, ist ein relativ großer Teil der europäischen Bevölkerung vom Gebrauch internetbasierter eGovernment-Angebote ausgeschlossen.

Die Anzahl und Qualität von eGovernment-Angeboten, insbesondere für sozial Schwache, variieren erheblich in Europa. Das wesentliche des ELOST-Konsortiums ist die Bereitschaft zur Nutzung von eGovernment und bürgerlicher Beteiligung bei sozial schwachen Gruppen zu erhöhen. Zu diesem Zweck führen die Partner eine multinationale Studie zu den politischen Plänen und Strategien bezüglich der Einführung von eGovernment-Angeboten für sozial Schwache durch. ELOST wird mit Hilfe von Umfragen, Interviews und Fokus-Gruppen die Einstellungen, Anforderungen und Bereitschaft sozial schwacher Gruppen zur Verwendung von eGovernment-Angeboten evaluieren. Eine Studie zur Zukunftseinschätzung wird das Potenzial aufkommender und zukünftiger Technologien auf diesem Gebiet untersuchen und die entsprechenden Anforderungen an diese Technologien bestimmen, die es in Zukunft in Forschung und Entwicklung zu bedenken gilt. Zusammen mit den Ergebnissen einer kulturübergreifenden Analyse gegen Ende der Projektlaufzeit werden die Erkenntnisse in Empfehlungen für die Entwicklung und Verbreitung effektiver und sozial gerechter eGovernment-Angebote in Europa eingehen.

Bereits während der Projektlaufzeit sollen alle ermittelten Ergebnisse in einem offenen, interaktiven Informationssystem publiziert werden, das vom Zentrum Technik und Gesellschaft entwickelt wird. Dieses bietet Entwicklern und Entscheidungsträgern im Bereich eGovernment neben Information auch Möglichkeiten zu Diskussion und Austausch mit anderen Experten in Europa.


E-Government-Experten- Workshop
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude
Termin: 22.08.2007, 10:30 Uhr

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts ELOST - eGovernment for Low Socio-economic Status Groups (LSG) veranstaltet das Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin am 22. August 2007 einen Experten-Workshop, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten. Themen sind:
  • ELOST Target Group Survey – Attitudes of Low Socio-economic Status Groups Towards eGovernment: Präsentation and Diskussion der Ergebnisse einer Umfrage unter potenziell ausgeschlossenen Bevölkerungsgruppen (Bildungsferne, Geringverdiener, Migranten, Senioren, Arbeitslose)
  • ELOST Target Group Survey – Cultural Differences in eGovernment Usage: Präsentation and Diskussion Europäischer Nutzerverhalten im Vergleich. Spielen die untersuchten Kriterien überall dieselbe Rolle oder fallen beispielsweise Bildung und Einkommen unterschiedlich stark ins Gewicht und warum?
  • Digital Opportunities – Approaches to Overcome the Digital Divide und Internet-based Solutions – How to support LSGs in Using eGovernment. : Internationale Konzepte zur Überwindung der Digitalen Spaltung sollen gezeigt und diskutiert werden
  • ELOST Expert Survey on Emerging Technologies: Präsentation and Diskussion der Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter Technologie-Experten, welche Technologien in der Zukunft eGovernment revolutionieren oder wenigstens die Verbreitung und Akzeptanz verbessern können und werden
  • tGovernment – Is iTV suitable for eGovernment? First experiences in Italy, Spain and the United Kingdom: Welche Potenziale birgt interaktives Fernsehen für eGovernment? Eine interaktive Präsentation einer Entwicklerin aus Süd-Tirol, die über Hürden und Erfolge berichten wird.
  • Please, hold the line – A One-Stop Shop by Telephone: Das Konzept Service 115 und international vergleichbare Angebote
Vorträge werden in englischer Sprache gehalten. Geplant sind neben Vertretern des Projekts auch externe Experten.
Themenbereich:
Forschung
Forschung am ZTG
Bereich: Lebensqualität durch soziotechnische Systeme
Bereich: Nachhaltigkeit von sozioökologischen Systemen
Bereich: Mobilität in Soziotechnischen Systemen
Bereich: Genese und Gestaltung von Innovativität

Bereich: Genese und Gestaltung von Innovativität:
Berliner Zulieferindustrie
Curriculum Women and Technology
Demonstrationen und Exponate aus dem Deutschen Museum
Deutsche Technische Hochschulen in China
Erfolgreich gründen aus der Wissenschaft
Europäische Maschinenbauer 2000
Geisteswissenschaften und Innovationen
Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung
WTT-Projekt
Interaktionsraum Internet
Internetdienste und Unterrichtstraditionen
Kooperative Projektentwicklung zur kommunalen Gesundheitsförderung
Navigation im virtuellen sozialen Raum
Planspiel »GründerinnenZeit«
Politikinnovationen
Project Innovation Culture
Social Aspects of Cooperating Objects Technologies
Sozialgeschichte der Informatik
StartUp Interkulturell!
SYNERGIE-Pilot
The Culture of Budget Cuts
Thinksupport
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