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Bereich: Nachhaltigkeit von sozioökologischen Systemen Status: abgeschlossen
Die Bedeutung von Wohngruppen für die Bildung nachhaltiger Konsummuster

ProjektleiterInnen Prof. Dr. Hans Joachim Harloff
Prof. Dr. Klaus Zillich
Prof. Dr. Kees Christiaanse
Dr. Gabriele Wendorf
Dr. Hans-Liudger Dienel
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen Dipl.-Psych. Sabine Gruner
Dipl.-Psych. Bettina Graf
Dipl.-Psych. Babara Hinding
Dipl.-Ing. Olaf Saphörster
Dipl.-Vw. Doris Felbinger
Förderung BMBF
Förderzeitraum 1.11.1998 - 31.10.2001
Besteht eine Beziehung zwischen unseren Wohnbedingungen und umweltschonendem oder -schädigendem Verhalten? Lassen sich bauliche und soziale Strukturen identifizieren, welche nachhaltiges Konsumverhalten fördern? Die gebaute Umwelt, insbesondere auch die alltäglich erfahrene Wohnumgebung, hängt mit dem Entstehen nachhaltiger Konsummuster in mehrfacher Weise zusammen. Wohnen selbst ist Konsum. Fläche wird beansprucht, Einrichtungsgegenstände werden angeschafft, benutzt und entsorgt. Energie und Wasser werden verbraucht. Wohnung und Wohnumgebung geben hier Rahmenbedingungen vor, welche die Wahlfreiheit einschränken und bestimmte Handlungsoptionen wahrscheinlicher machen als andere. Architekturpsychologische Befunde zeigen, dass bestimmte Parameter der Wohnumgebung das soziale Leben ihrer Bewohner beeinflussen.

Das Forschungsprojekt verfolgte einen interdisziplinären Ansatz aus Sozial- und Umweltpsychologie, Städtebau und Volkswirtschaftslehre. Es sollte zeigen, auf welche Weise Baustrukturen und soziale Beziehungen die Nachhaltigkeit von Konsumverhalten prägen können. Mit "Wohngrupppen" sind kleine Nachbarschaftseinheiten von ca. 20 Haushalten gemeint. Es wurden Einflussfaktoren auf der Ebene der räumlichen Struktur, der Gruppenprozesse sowie der Individuen untersucht, die eine hindernde oder fördernde Wirkung auf eine nachhaltige Entwicklung des Konsumverhaltens ausüben. Darauf aufbauend wurden, in Kooperation mit Wohnungsbaugesellschaften, Interventionsmethoden entwickelt und erprobt, die geeignet sind, Nachhaltigkeit auf der Ebene der Wohnsiedlung zu unterstützen oder zu implementieren.

Werkbericht:
H. J. Harloff, K. Christiaanse, G. Wendorf, K. Zillich, H.-L. Dienel (Hrsg.), Wohnen und Nachhaltigkeit. Interdisziplinäre Forschung vor der Haustür, Werkbericht des Forschungsprojektes "Die Bedeutung von Wohngruppen für die Bildung nachhaltiger Konsummuster". Berlin: Technische Universität Berlin, 2000. ISBN: 3-7983-1842-5.

Themenbereich:
Forschung
Forschung am ZTG
Bereich: Lebensqualität durch soziotechnische Systeme
Bereich: Nachhaltigkeit von sozioökologischen Systemen
Bereich: Mobilität in Soziotechnischen Systemen
Bereich: Genese und Gestaltung von Innovativität

Bereich: Nachhaltigkeit von sozioökologischen Systemen:
Analyse regionaler Wohlstandsschöpfung
Aqualib
Arbeitsperspektiven von Frauen
Biolebensmittel in Kantinen
Bürgerschaftliche Leitlinienentwicklung
Communication & Cooperation: Megacity Hyderabad/India
Communication & Cooperation: 'New Towns' in Iran
Demokratie und Gemeinsinn stärken
ECONCONDA
Erneuerbare-Energien-Leitbilder
Fairness entlang der Wertschöpfungskette
Energieregion Lausitz
Gemeinschaftsnutzungs- strategien
Gender und Nachhaltigkeit
Global Governance und Klimawandel
Innovationsbiografien der erneuerbaren Energien
Innovationsbiographie der Windenergie
Innovative public organic food procurement for youth (iPOPY)
Lebenereignisse als Gelegenheitsfenster für eine Umstellung auf nachhaltige Konsum- muster
Kooperationsleitfaden Wirtschaft-Wissenschaft
Luftqualität in klimatisierten Büroräumen
Rain Water Management
Regionaler Wohlstand neu betrachtet
Urban Catalysts
Verbreitung ökologisch produzierter Nahrungsmittel
Wasserversorgung in Berlin und Istanbul


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