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| Bereich: Nachhaltigkeit von sozioökologischen Systemen |
Status: abgeschlossen |
| Bürgerschaftliche Leitlinienentwicklung |
| Bürgerschaftliche Leitlinienentwicklung für den Wrangelkiez/Berlin-Kreuzberg durch das Beteiligungsinstrument Planungszelle
und Bürgergutachten |
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| ProjektleiterInnen |
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Dr. Carsta Galejew Dr. Hans-Liudger Dienel
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| Wissenschaftliche MitarbeiterInnen |
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Dipl.-Psych. Sabine Gruner Dipl.-Psych. Thomas Waldhubel
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| Förderung |
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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
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| Förderzeitraum |
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1.7.1999 - 31.03.2000
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Der Wrangelkiez geriet in den letzten Jahren vor allem durch dramatische Medienberichte über hohe Arbeitslosigkeit, niedriges
Bildungsniveau und steigende (Jugend-) Kriminalität in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Folge waren teilweise radikale
Vorschläge von unterschiedlichen Seiten und eine zunehmende Stigmatisierung der BewohnerInnen, ausgelöst durch eine sich verschärfende
soziale Segregation und die starke soziale Benachteiligung einzelner Bevölkerungsgruppen. Eine hohe Bevölkerungsfluktuation,
große Ausländeranteile und hohe Sozialhilfedichte wiesen den Wrangelkiez als besonders problembehaftetes Quartier aus und
trugen zu zunehmender Resignation und Perspektivlosigkeit der BewohnerInnen bei.
Gleichzeitig waren auch in diesem Stadtteil durch seine BewohnerInnen und seine kleinräumigen Strukturen vielfältige Potentiale
vorhanden, die es (wieder) zu aktivieren galt. Ein Quartiersmanagement im Wrangelkiez konnte und mußte daher in erster Linie
auf endogene Entwicklungsmöglichkeiten setzen, um eine zukunftsfähige Entwicklung einleiten zu können. Dabei konnte durchaus
auf Kreuzberger Traditionen zurückgegriffen werden: Die Idee der behutsamen Stadterneuerung ist dort (bzw. in Kreuzberg insgesamt)
ebenso verhaftet, wie eine traditionell hohe Bereitschaft der Menschen, sich (in Vereinen und Initiativen) sozial zu engagieren.
Daher sollten - unter aktiver Beteiligung der BewohnerInnen - perspektivische Leitlinien für den Wrangelkiez erarbeitet werden.
Von besonderer Bedeutung waren die Bereiche Arbeit (Wirtschaftsförderung) und Freizeit im Quartier, Sicherheit und Entwicklung
individueller Lebensperspektiven. Im Vordergrund standen die Entwicklung der persönlichen Eigenverantwortung für konkrete
Entwicklungen. Das setzte die Stärkung des Selbstbewußtseins der BürgerInnen voraus, die zu einer aktiven Übernahme von Verantwortung
für ihr Lebensumfeld ermutigt werden sollten.
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